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Zwei Freunde ins Gespräch über neue klassische Musik, aktuelle Strömungen und die Welt, die sie umgibt. In entspannter Atmosphäre tauschen sie Gedanken, Entdeckungen und persönliche Perspektiven aus – neugierig, kritisch und mit Leidenschaft für Klang, Kunst und Zeitgeschehen. Der Podcast verbindet zeitgenössische Musik mit kulturellen, gesellschaftlichen und manchmal auch ganz alltäglichen Fragen und lädt dazu ein, Neues zu hören und Bekanntes anders zu denken.
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Folge 5 - Skandal
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Skandale gehören zur Geschichte der Neuen Musik fast genauso wie neue Klänge. Immer wieder haben Werke das Publikum schockiert, irritiert oder sogar zu Tumulten geführt. In dieser Folge von Opus Null schauen Guy Speyers und Gerald Futscher auf einige der berühmtesten musikalischen Skandale der letzten 150 Jahre.
Vom berüchtigten Aufruhr bei der Uraufführung von The Rite of Spring von Igor Stravinsky über den rätselhaften Tristan-Akkord in Richard Wagners Tristan und Isolde bis zur radikalen Stille in John Cages 4′33″: Immer wieder haben Komponist:innen die Grenzen dessen verschoben, was wir als Musik verstehen.
Auch Werke von Arnold Schoenberg, György Ligeti, Luciano Berio und Helmut Lachenmann zeigen, dass musikalische Innovation oft zuerst als Provokation wahrgenommen wird.
Die Folge fragt: Warum lösen neue Klänge so oft Skandale aus? Und was passiert, wenn das, was einst als unerträglich galt, später ganz selbstverständlich wird?
Eine Episode über Aufruhr, Irritation – und die kreative Kraft der musikalischen Grenzüberschreitung.
www.ensembleplus.at
Der Podcast von Ensemble mit Guys Bayers Gerald Kutscher. Neue Musik, neue Perspektiven zu Themen unserer Welt. Heute geht es um Skandal in der Musikgeschichte. Skandale in der Musikgeschichte. Gibt es für dich überhaupt? Was gibt es denn für Skandale? Ich habe jetzt ein paar irgendwie rausgefunden. Manche waren ziemlich klar. 1913 zum Beispiel die zwei Ereignisse. La Sacre und Schlägerei in Wien. Genau, solche Skandale meinen wir, oder nicht wirklich, wir meinen eigentlich, warum sind die Skandale geworden sind? Oder das ist eigentlich das, wo wir eher darüber reden würden. Wahrscheinlich diskutieren was passiert danach, aber für mich ist es interessant, warum this eigentlich so geworden is, oder was war der Grund? Ich meine, vielleicht möchtest du erzählen ein bisschen über La Sacre, what this was, or was it?
SPEAKER_01Ich würde lieber früher anfangen. Wenn ich so ein Thema ange, überlege ich als erstes selbst den Begriff. Also damit wir auch wissen, wo wir sprechen. Du hast jetzt mein. Skandalon. And this bedeutet eigentlich so was as a Stolperstein. Also a fall stellen. Stolperstein is eh good. Man is so on a normal way, which many, and there is a hindernity with which many stolpers or flicked. And this one as the Bahn werft. This is the urspring of Skandals, quasi the Skandalons in Greek stellen. Skandal is so etwas, which the media haupts einmischen and aufbauschen. And ganz viele Dinge stimmt der Begriff gar nicht. Da macht man da einen riesen Wirbel drumherum. Das ist eigentlich für mich kein Skandal. Das ist eine Lehrlichkeit. Aber in der Musikgeschichte gibt es Skandale. Alles gut. The first canal is by me Orfoils. The Sanger Orfoils, who's a gang to wine bring, and that for all, and this is the scandal that shows that he's the Euroid in the Totenhauls. This is a scandal who was in the political. And his berater, What do you want to do? What do you think? And he said, There is a man in Athen, the Platon. Vielleicht fragt man. And the Platon is tatsu, and he said, Yeah, when I was good, then sit there and read a book. And this book can we heard not listen. This is Nomai, the Giza heißt it. And this is the first staats-Utopie in this ground. And this is meaning the first fascist. Platon hat zum Beispiel the lydische Ton art erwähnt anders, die verboten. Weil die verweiblich die Männer and Kriegsdienst untauglich. And man sollte stattdessen eher Freugisch spielen. In einem idealen Startische Verboten. Da sind wir dann schon sehr nice, wie bei uns Mahilender den Jazz abgelehnt haben. Der Platon hat das sehr gut gekannt, sagen wir mal so. And this is also for Nicht-Musiker, this is the Hyphton Schritt is not driven and thirteen tone, sort of unders. Aber da ist der Skandal auch eher wieder ein politischer in erster Linie, weil er halt seine Frau, die er so geliebt hat, irgendwie abgeschlachtet hat. Er hat sie in Flagranti erwischt mit dem Liebhaber und hat sie dann zerstückelt mit dem Schwert. Und der Skandal war aber, dass er die Teile, sowohl von der Frau als ihres Liebhabers, auf die Straße geschmissen hat. And da hat die Familie beschwert, weil die Körperteile waren nicht bedeckt. Die waren entblößt. Und das hat dem damaligen Anstand widersprochen.
SPEAKER_03Nicht, dass er sie abgeschlachtet hat, sondern dass das ein nackten Arm und so herumgelegen sind.
SPEAKER_01Und er hat es dann so gelöst, dass er auf ein benachbartes Schlöschen umgesiedelt ist. Und damit war es aus der Welt. Er hat aber seine Frau sehr geliebt. Und er hat danach diese ganzen Materiale, die er komponiert hat, waren immer nur die Liebe zu dieser Frau. Ganz, ganz tragisch eigentlich. Und die sind auch ein Skandal. Weil er war adelig und hat autodidaktisch begonnen zu komponieren und hat aber auch Komponisten gezeigt. Und die haben alle gesagt, das ist ein Quatsch, was er macht. And lange Zeit in allen Büchern über Musikgeschichte oder so, wird er immer nur erwähnt wegen dieses Mordes. Und auf seine Musik wird eigentlich nie eingegangen. Und mich hat dann einmal interessiert, es interessiert mich aber auch, wie der komponiert hat. Und tatsächlich alle fünf Materialbücher von ihm gekauft. Ich habe es nicht blöderweise irgendwo einmal verborgt und nie wiederbekommen. Und habe dann sogar zwei, drei davon bearbeitet und umkomponiert und so, weil ich es unwahrscheinlich interessant fand. Und er hat natürlich anders als seine Kollegen zu der Zeit komponiert, er ist ganz eigene Wege gegangen. Und er hat unwahrscheinlich schräge Harmonien verwendet oder so. Oder auch die Linienführung. Es weicht sehr ab. Und ich habe mir dann nur überlegt, wie haben die das gesungen? Bitte, das ist richtig schwer zum Singen. Und da habe ich gelesen in einer Monografie, tatsächlich hat man das damals dirigiert mit einer Holzlatte in der Hand.
SPEAKER_02Und wenn einer einen falschen Ton gesungen hat, ich stelle mir das schon sehr lustig vor, wenn da so fünf zerlumpte Männer mit allem mit kopfblutigen Kopf am Ende stehen.
SPEAKER_03Ja, ich meine, das wäre jetzt der perfekte Skandal für heutzutage. Stell dir vor, du machst sowas. Das wäre fertig. Ja, genau. Man muss es nur mit Kindern machen und dann ist es ein gleicher Skandal. Und ich meine, man bleibt im Gefängnis dann.
SPEAKER_02Aber ja. Aber ich war erstaunt, wie anspruchsvoll und wie schön diese Dinge sind.
SPEAKER_01Die sind erst im 20. Jahrhundert, da hat man die dann tatsächlich wieder ausgegraben. Und ich habe dann erfahren, und das hat mich sehr gefreut, dass da, es gab sogar in dem Buch, das ich über ihn gelesen habe, ein Foto wieder der Igor Stravinsky, der in der Ruine von seinem Schloss steht.
SPEAKER_02Zwischen lauter Hühner slatern da herum. Und der Stravinski mit seinem Hütchen und Männchen steht da mittendrin. Der hat den offensichtlich auch sehr bewundert.
SPEAKER_03Und verstanden.
SPEAKER_01Und der Wolfgang Grim auch. Ich habe dann irgendwo ein Zitat gelesen, wie der Wolfgang Grim, der den sehr bewundert hat. Da war ich glücklich, befinde ich mich in guter Gesellschaft, mit meiner Einschätzung von dieser Musik. Ja. Das war auch ein Riesenskandal eigentlich. Und dann, ja, wie geht es weiter mit den Skandalen? Der nächste war wahrscheinlich der Domenico Scarlatti, der plötzlich nur noch am Cembolo herumgeklimpert hat. Und die Leute sagen: Was ist denn das? Da singt ja niemand dazu. Was soll denn das für Musik sein?
SPEAKER_03So reine Klaviermusik oder Cembolo-Musik.
SPEAKER_01Dass man anfängt, dass die Stimme plötzlich in der Musik fehlt. Und das ist so als wie ein Skandal. Wenn ich Kinder habe, die in Unterricht kommen und die lernen ein Klavierstück, dann fragen sie als erstes immer, was ist das für ein Lied? Dann sagen sie das kein Lied. Da singt ja niemand. Da spürt man für Kinder unverständlich, dass Musik kein Lied ist. Dass da niemand singt und dass da keinen Text gibt. Also das finde ich, das war auch ein. Also so verstehe ich einen Skandal, wo in der Musik was begründet ist, das einen aus dem Tritt werft. And Bach? Ja, gut, Bach, klar. Aber der hat gekriegt, so ein Onkel. Ja, genau. Nachdem er sein Wohltemperierte Stimmung eingeführt hat. Ja, genau. Auch ein Skandal, natürlich.
SPEAKER_03Aber das war ein längerer Entwicklungsprozess wahrscheinlich auch, oder? Und das ist dann, es ist nicht so, dass es Patsch plötzlich da war, oder?
SPEAKER_01Er war schon relativ schnell. Er hat viel herum, er hat immer wieder Mathematiker und Physiker aufgesucht und überlegt, was kann man machen. Wie könnte man die Instrumente so stimmen? Also die Tasteninstrumente, bei Steihen ist ja kein Problem, da kann man ja in jeder Stimmung spielen. Wir spielen eher rein.
SPEAKER_03Ja, genau. Genau.
SPEAKER_01Wir wünschen sich das. Aber bei Dasteninstrumenten war das natürlich immer ein Problem. Und seine Radikale, meine nicht er erfunden, aber das hat ihm irgendein, ich glaube, es war irgendein Physiker ein Befreundeter. Der hat gesagt, na, wo ist denn das Problem? Und er sagt, ja da, und das stimmt es halt nicht. Und der hat einfach gesagt, dividieren wir es durch den Fehler. Und wenn wir jetzt ein heutiges Klavier mit 88 tauschen, fällt es natürlich kaum auf. Man hört es allerdings, wenn man es singt. Wenn ich ein Quint spiele und ich singe die Durterz, dann ist sie zu tief. Ja, sicher. Dann spiele ich dieselbe Ton und nehme sie als Mollterz von einem halb Ton höher und Quint, dann ist es zu hoch.
SPEAKER_03Genau, aber wir haben das selber als Streicher oder wir intonieren dann sofort, wie wir das hören wollen. Und irgendwie dann muss man ein bisschen das anpassen. So wie das.
SPEAKER_01Und es ist also immer, einmal ist es zu hoch, der Ton, einmal ist es tief. Und klar, damit müssen wir leben und das hören, ich weiß nicht, inzwischen ist man es gewohnt, glaube ich. Man gewöhnt sich an solche Dinge, an Fehler auch. Aber das ist ein Fehler und das ist sowas, finde ich einen Skandal. Dass man ja immer, wenn man Klavier spielt und jetzt die ganze Musikindustrie und Pop und so, die sind ja ausgerichtet auf elektronische Keyboards und so. Und das ist immer alles falsch. Und es scheint irgendwie niemand zu stören. Das finde ich einen Skandal. Aber eine praktische Lösung war es, oder? Klar, aber dann kommen diese Skandale in der Musikgeschichte halt. Da gibt es natürlich, ich habe jetzt nicht alle nachgeschaut, aber selbst Tranhäuser, Urafirmen in Paris war ein Riesenskandal. Aber gut, das ist so lange. Oder Tristan war das.
SPEAKER_03Tristan-Akkord, oder? Das war das, was so ein Skandal war. Aber klar, dann ist das. Aber das ist dann so komisch, oder dass ein Akkord irgendwie so viel Wirkung haben kann, oder? Aber das gibt es heutzutage nicht mehr. Das wäre nicht mehr, oder?
SPEAKER_01Nein, das gibt es nicht mehr. Und das gibt es ja seit dem Skandal um Schönberg nicht mehr. Genau.
SPEAKER_03Und die Schlägerei im Konzerthout das war oder so. Aber ich finde es auch super, dass seine Studenten damals die Gegner quasi gegen argumentiert haben, and they hadten verstanden mindestens, was gemeint was, oder wie progressive this war. And they have it zurückgeschlagen quasi, or so quasi attacked. This was the student or the revolution.
SPEAKER_01Dort is then to the ersten Vatsch gekomen. This was the Veranstal that ins Publikum gegangen is and a besoined stuff, Fried, ins Gesicht geschlagen, and daraufhin is dann erst eskaliert. Ja, klar. Super. Aber es war natürlich ein Skandal, was der Schönwerk gemacht hat. Weil er hat die ganze bis dorthin aufgebaute Musik Theorie zu stören. Mit seiner Zwölfstern-Lehre ist das alles die Wach runter. Und man fragt sich schon.
SPEAKER_03Aber man muss manchmal Sachen kaputt machen, um was Neues zu. Natürlich. Klar, klar. Aber logisch. Das finde ich nicht kaputt. Ich meine, da ist wunderschöne 12. Musik in der Welt. Das ist schon klar.
SPEAKER_01Natürlich, aber ich glaube, er war ja einer der ersten, der verstanden hat, dass es gar nicht diese natürliche Ordnung der Dinge gibt, die wir, wenn wir an den Obertonnen nicht lang arbeiten. Und dann haben wir halt vierter, fünfter, sechster Oberton diesen Tour drei Klang. Und eine Zeit lang war mal drei Klang als Schlussakkord ja sogar verboten. Weil die Kirche behauptet hat, der käme in der natürlichen Obertonerei nicht vor. Tatsächlich kommt er schon vor. Nur so weit konnten es noch nicht gehen.
SPEAKER_02Wie oft man.
SPEAKER_01Auch dort einfach haben sie es nicht gesehen. Aber das war tatsächlich verboten. Und man hat jetzt diese ganze Musiktheorie, diese ganze Harmonie, Lehre, Kontrapunkte, alles auf diesem natürlichen System der Töne aufgebaut. Und klar, diese Obertonreihe ist ein rein physikalisches Phänomen, so wie sie ist. Aber der ideologische Gedanke dahinter war ja der, dass es, weil das in der Natur so ist, ist das von Gott erschaffen, und darum ist es gut. Und wenn jetzt jemand dagegen arbeitet, dann zerstört er das ja. Diese gottgewollte Ordnung. And when this ausgerechnet noch ein Judith is, Ubler geht's gar nicht. And this is not to that 20. It's einfach blöde timing, würde ich mal sagen.
SPEAKER_03Yeah, but apropos timing, I mean, what is this in 1913 the Sacre and then the Scandal with Schoenberg passed in this year? What is this for a Zufall? And I mean the other is off the other extreme gang. Extreme is not extremer was Schoberg, but he had this zerstöred. But what Stravinsky gemacht had zerstört. Yeah, the Rhythmusstruktur and this had sowies Schoenberg durch seine Struktur auch dann zerstört. But he is in a rhythm. It was not Jazz im Prinzip. Oder was we then als Jazz sofort hören, oder?
SPEAKER_01Klar, und Schönberg hat sich auch immer in der Tradition gesehen. Er hat sich immer auf die ganzen bis zu Bach. In dieser Tradition hat er sich gesehen und gesagt, this is a Erweiterung des Tonraums. Und er hat er dann danach erst seine Harmonielehre geschrieben. Wahnsinnig tolles, dickes Buch. Man kriegt Angst, wenn man schaut, wie weit er da analysiert. Und die consequence war dann eben auch beim Richard Wagner, dass er sagt, manche Akkorde lassen sich aus unserer traditionellen Harmonielehre nicht mehr ableiten. Das macht keinen Sinn mehr, wenn ich das erklären will. In verschiedene Richtungen deutet quasi. Und er hat gesagt, dann lassen wir es doch, dann fahren wir überhaupt up damit. Und hat eine neue Struktur gesucht, oder? Das war sein Ding. Aber beim Stravinski, naja, das war ganz was anderes. The Uhr von Sacre was in the presse as Skandal tituliert. Leute sind schon hingegangen um diesen Skandal zu erleben. And waren schon in dieser aufgeheizten Stimmung. And da kam sie wirklich zur Massenschlägerei. Also da muss sie ja wirklich übel zugegangen sein im Publikum. Stravinsky war in Sicherheit in einer Loge, konnte verfolgen, was er da angerichtet hat. Aber klar, und dann danach gab es schon auch noch, also es gibt ja dann diese Musikskandale herauf, bis. Also Zwistern war davor. Das war 18. Ja, irgendwas, ja. Klar, und danach gibt es dann immer noch Skandale und Skandale, aber komischerweise hören sich die in die 70er Jahre ungefähr auf. Da ist dann nichts mehr quasi. Da ist dann fertig. So Ende Darmstädter Ferienkurse. In Darmstadt gab es einige Skandale, aber auch oft wohl aus der Musik heraus. Schon auch. Im Grunde hat er ja nichts anderes getan als diese Schönberg's Grundidee, dass er rein auf alle anderen musikalischen Parameter auszuweiten.
SPEAKER_03Ich habe jetzt nachgeschaut auf eine davon, was ich da herausgefunden habe. Und das war schon vorher, ich habe gedacht wirklich, dass es in den 80er, aber das war 1962 und das war der Ligetti mit dem Metronom.
SPEAKER_01Ah ja, das war ja.
SPEAKER_03Genau, Metronom zum Orchester werden, oder? Das war so 100 Metronomen gleichzeitig losgelassen, oder? Genau. Genau, nur dass das. Aber ab dem Punkt ist wirklich eine lange Zeit gewesen, oder? Du hast vollkommen recht.
SPEAKER_01Aber warum? Warum nicht? Und ich meine, ich habe mir das überlegt, ich habe gedacht, eine Möglichkeit ist, dass das normale Orchesterprogramm so ausgewählt wird von den Orchestermanagern, dass es zu keinem Skandal kommen kann. Also man schaut immer auch, was ist das Zielpublikum. Und die Leute, die gern moderne, aktuelle Musik hören, die gehen ganz auf eine andere Art von Konzerte. Also sie hat sich einfach spezialisiert. Es gibt uns, die spielen nur jetzt komponierte Musik und dann gibt es ja, die spielen das andere. Ein schöner Skandal, fällt mir noch ein. Robert Schumann, der hat ja auch eine Musikzeitschrift herausgegeben. Und da gibt es eine Kritik.
SPEAKER_03Aber war das nicht auch Hoffmann?
SPEAKER_01Weiß ich nicht mehr. Da gibt es eine Kritik, wo er auf dem Konzert in Wien das Konzert beschreibt. Und ich war mal eingeladen beim Richard Wagner Verband vor Arlberg, einen Vortrag zu halten über moderne Musik. Weil sie waren auf einer Krenik-Oper und haben dann beim Herausgehen gefunden, das ist ja gar nicht so schlimm. Wir haben uns das viel übler vorgestellt und haben den damaligen Leiter von Moslempel Plus gefragt, ob er jemand weiß, der ihnen das erklären könnte. Und er hat mich vorgeschlagen. And dann gab es diesen Vortrag in ihrem Hotel Hinterzimmer in Bregen. Und da waren diese ganzen Herrschaften. Und ich habe mir gedacht, ich steh gleich in anders gebracht. Ich habe gesagt, ich beginne mit einem Zitat. And the concert was so and so and so, and so we are Schluss war then: it is not that by this concert music of a bereits verstorbenen Komponist gespielt. Robert Schumann. And then one with a Hochsteckfrisur had a wrong Nehmen Sie the name Schumann not in your dream.
SPEAKER_02This is a skandal.
SPEAKER_01She had forgotten what I said. Verehrter Komponist ausgerechnet so etwas sagt. Er hofft sehr, dass es nicht Mode wird, dass man Musik von bereits verstorbenen Komponisten spielt. Und was für eine Zeit leben wir heute?
SPEAKER_03Absurd.
SPEAKER_01Also wir spielen ja hauptsächlich Musik von Verstorbenen. Und im Radio hören wir ja nur Musik von Verstorbenen. Sogar inzwischen in der Popmusik ist das so. Ich habe dann kurz danach in der Küche beim Kochen, habe ich irgendeinen Unterhaltungssender drin gehabt, und da war gerade der Lidl von, ich glaube Michael Jackson oder was. Und meine Frau läuft vorbei und ich sag, warte, stopp! Und sie, was ist denn? Sag ich, hör mal! Und sie sagt, ja, was soll sein? Sag ich, da singt ein Troter.
SPEAKER_02Sehr gut, um zu zeigen, wie absurd das ist.
SPEAKER_01Also dass selbst in dieser Branche, wo es ja wirklich darum geht, wer ist momentan, dass man dort auch Musik von Verstorbenen spielt inzwischen. So schnell hat sich das auch in dieser Branche gewandelt. Wäre früher auch undenkbar. Aber in dem sogenannten klassischen Konzertbetrieb, ja, Robert Schumann würde sich wundern, wie es dazu geht bei uns. Und das ist an sich ein Skandal. Dass man nicht die Musik spielt von denen, die jetzt die Musik produzieren, sondern das von den oft von 250 Jahren verstorbenen. Nicht, dass die Musik schlecht wäre. Ich bin auch froh, wenn ich es höre. Aber ich würde nicht unbedingt ins Konzert gehen, um mir das anzuhören.
SPEAKER_03Aber das ist leider wahrscheinlich etwas, wo jeder lebende Komponist sich wünscht, ist, dass die jetzigen Kompositionen mehr gespielt werden auch, oder?
SPEAKER_01Natürlich, aber ich sehe es jetzt nicht aus eigenem Interesse, sondern als Phänomen. Das wäre ja so, wie wenn wir sagen, in der Technik, ich brauche kein Mobiltelefon, ich brauche keinen Laptop oder Computer, das ist alles Quatsch, weil das ist ja alles modern, sondern ich verwende maximal dampfbetriebene Dinge. Das war noch gut. Das war noch schön und gut gemacht. Und das, was jetzt produziert wird, interessiert mich nicht. Das ist ein moderner Quatsch. Also da sieht man, wie absurd das wäre. Oder in der Medizin. Ich lasse mich nur nach Methoden aus dem 17. Jahrhundert behandeln. Weil diesen ganzen modernen Dreck, das sind alles Idioten. Oder egal welchen Bereich wir jetzt hernehmen, da wird man sehen, wie absurd das wäre. Oder wenn ein Kunsthaus prägend plötzlich Ausstellung macht von Dürer. Es gibt Häuser, die das machen und das ist auch okay.
SPEAKER_03Ja, genau. Aber in einem Kunsthaus. Das wollte ich auch jetzt sagen, oder? Es ist dann auch vielleicht, wenn ein Komponist in ein klassischer Stil schreibt, zum Beispiel, oder so Kopie à la Mozart irgendwie. Und das ist dann okay, oder?
SPEAKER_01Wir haben auch tatsächlich einen, ich glaube, noch lebenden Barockkomponisten in Österreich.
SPEAKER_04Ah, okay.
SPEAKER_01Ich weiß jetzt den Namen nicht, ich habe nochmal gewusst, der taucht in Barockkonzerten der Name immer wieder mal auf. Und das Publikum weiß gar nicht, dass der aktuell komponiert. Aber er schreibt halt so wie vor 250, 300 Jahren.
SPEAKER_03Kriegt er Förderung auch.
SPEAKER_01Ja, ja. Er kriegt Aufträge. Super. Barockensembles bestellen will ich. Das ist skurril finden.
SPEAKER_03Ja, cool. Klar, kann man machen. Ja, ja, sicher. Es ist nicht unsere Stilrichtung, aber ich verstehe, was du meinst auch. Und das ist dann.
SPEAKER_01Aber das, glaube ich, ist der Skandal, oder?
SPEAKER_03Dass wir so weit sind, dass es dann nur noch so produziert wird, oder? Ja, ich meine, wir haben dann, wir gehen eigentlich, finde ich, jetzt rückwärts zu dem, was du jetzt gesagt hast, oder? Weil harmonisch Skandal, das gibt es nicht viele, oder das wird nicht viel passieren können, weil das, was jetzt gemacht wird, so die Reihe noch weiter auseinanderzubauen, irgendwann hoffentlich wird unser Gehör gut genug sein, um die achtel oder sechzehnteltöne zu hören können. Ich glaube aber eher schwierig, dass es so sein wird. Wenn das then wirklich um a 4 Cent Unterschied or a 12 Cent Unterschied kommen würde, that is dann richtig eng, oder? Das ist dann eng.
SPEAKER_01Und ich glaube auch nicht, dass das dann noch einen großen Unterschied macht.
SPEAKER_03Genau. Das ist dann genau die Sache. Es ist skandalös, dass man überhaupt so schreibt, ist dann irgendwie der Skandal. Aber jeder sagt einfach, ja, na, der oder die hat einfach einen Vogel, oder? Weil ist das dann so, oder? Und dann rhythmisch, wie kann man das noch mehr ausbauen? Nicht viel, oder? Weil there is manchmal gar kein Rhythmus or kein Taktgefühl, nichts, oder? That felt then we're so we're going to work to this, what you at the anfangest, that it's just political Skandale, or thematic Skandale, or Lord who gave the kids, and some things, or yeah.
SPEAKER_01Yeah, also not in the music begun to the skandale, sort of uh, they have the klass back. The skandale passen just in the popular music. And dort aber meistens entweder im text or in outfit, or when they win, Sängerin. Yeah, yeah. The Nacktheit is nature. Oder then in Videos. Also dort sind die Skandale dann zu Hause. And this meistens trifft es dann auf diese Tabus einer Gesellschaft. Also Georges Partei habe ich mal gelernt, die schlimmsten Tabus, die wir haben in einer Industriegesellschaft im Grunde, ist der Tod, der Sex, the Sexualität und das Heilige. Weil die widersprechen dem Arbeitsprozess. Wenn einer gestorben ist, arbeitet er nicht mehr. Wenn einer zum Beispiel heilig ist oder Pfarrer ist, dann geht er nicht in die Fabrik. Und when einer frisch verliebt ist ander Sex hat, ist er im Arbeiten auch nicht mehr so gut zu gebrauchen. Zumindest zeitweise. Und das sind genau die Themen, die dann auch verwendet werden, um Skandale aufzulösen. Und ich glaube, dass dort in diesem Musikbetrieb oder Business, dass die Skandale dort gesucht werden. Um jemanden bekannt zu machen. Genau. Oder das ist dort einfach, und das ist für das ist dann eben Medien, die Dinge aufbauschen oder die mitmachen. Oder Skandale, die die Manager der Bands selber initiieren. Und sagen, machen wir mal so oder probieren wir das. Oder dieses ganze Image dieser Rockstars, die Alkohol und Drogen konsumieren. Und ich habe mal gelesen von einem, der bei einer Afterparty nach einem Stones-Konzert war. Und er hat sich gedacht, oh, das wird sicher wüst. Da wird es wüst zugehen. Und er kommt dort in diese Hotel Suite hinein und es gibt nur Fruchtsäfte. Es gibt frisch gepressten Karottensaft. Und Mick Jagger sitzt da und unterhält sich mit irgendeiner Dame über Pediküre. Und er war völlig konsterniert. Also totale Gesundheitsfreaks. Aber nach außen muss ein Image rüberkommen, wo sie am besten bei jedem verstärker Bianosen stehen. Oder noch härtere Dinge. Und viele fallen natürlich darauf rein, glauben, das muss so sein in dem Business und die gehen dann unter. Das ist ein bisschen gefährlich.
SPEAKER_03Also, ich meine, du hast auch recht, oder wir haben jetzt über bis zu den 70er Jahren geredet, und wenn man überlegt, oder dass jemand wie Lachemann zum Beispiel, das ist auch in den 60er Jahren passiert. 433, das ist in der 50er Jahren oder 60er auch, so 1950 oder sowas. Die sind ewig her. Mittlerweile ist das wirklich ewig her. Und das, ich muss man denken, 1950, das sind fünf Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg. Das ist echt krass, wie weit her das ist, oder? Und für mich war das dann quasi eine Generationssache, die kommen aus dieser Zeit auch, oder? Die haben solche Sachen erlebt und wollen jetzt endlich einmal, ich meine, das sind relativ viele deutsche Komponisten, muss man sagen, oder? Wollen sie jetzt wirklich raus aus dieser Käfig, wo they drin waren fordern, oder? Hat das, glaubst du, da etwas damit toute? Stockhausen, da ist Lachemann, that is Cage is not, yeah, but this is was and glaubst du that to do that?
SPEAKER_01Yeah, this is a pressing, dieser Fascismus. Klar. Ganz sicher. Ganz sicher. Ich denke Italien mehr or Luigi No.
SPEAKER_04Yeah.
SPEAKER_01Mussolini and Schwiller from Luigi No. And then kommt diese Ablehnung all dieser Musik, die man missbrauchen kann. Und was hat man Wagner nicht missbraucht und was hat man Schumann? Genau. Und die haben gesagt, wir müssen natürlich Musik so schreiben, dass sie auch nicht von solchen Typen missbraucht werden kann. Das haben wir jetzt aber in der Pop-Industrie in Amerika genauso. Es gibt ständig diese Skandale, dass der amtierende Schreihals irgendwelche Musik spielen will und die Sänger verbieten es ihm. Oder die Sängerinnen. Die sagen, ich lasse mich von dir nicht missbar. Und das war damals. Aber die meinen Musik ändern sie deswegen natürlich nicht. Aber hier die Komponisten haben gesagt, wir müssen auch die Musik so ändern, dass das nicht mehr geht. Ich kann also ganz sicher keinen Viervierteltakt mehr komponieren. Um diese gleich Macherei zu haben. Ja, dieser Marsch. Und da muss man gewisse Dinge einfach ändern. Oder dieses jubilierende Klang des Orchesters mit acht Hörnern und all diesem satten, romantischen Klang, da müssen wir weg. Weil das ist irgendwie konnotiert mit dieser ganzen Idealismusgeschichte. Und das muss man durchbrechen. Sicher. Aber weil Du Cage gesagt hat, 433. Ich habe einmal an Artikel gelesen from James Tudor, der das Uhr aufgeführt hat, damals der Pianist, and der hat diese Uhraufführung hingesetzt. And damit er dann Pause hat und danach alles anspielt.
SPEAKER_02And he had this gemacht and sit there at his side from the clavier, shout out the ear, and gets in the pause in his cover.
SPEAKER_01And then klopt on the tour, and he wundert sich, where comes in the pause, where stört mich then?
SPEAKER_02And said, Ja, bitte. And then the Mutter of John Cage, who gekannt hat, stays in the top and said, So James Tudor said: Lieber James, glaubst du nicht, dass my son this to weight gegangen is? Das finde ich so rühren. Was hat er jetzt wieder für den Quatsch gemacht? Genial. Claro. Was waren die nächsten Skandale?
SPEAKER_03Also, was ist mit der Hubschrauber-Kotett vom Stockhausen, oder? Das sieht man auch als Skandal scheinbar. Aber nicht mehr, glaube ich, oder? Nein, nicht mehr. Aber ich glaube, wo die das gemacht haben damals, ich meine, das ist auch der finanzielle Aufwand, oder muss man sagen, oder? Und das ist auch etwas, wo ich ansprechen wollte, ist, wie viel ist eigentlich finanzierbar mittlerweile? Sind diese großen Ideen finanzierbar?
SPEAKER_01Momentan hat es nicht mehr so gut. Momentan schon sowieso nicht.
SPEAKER_03Und jetzt kurz zurückzugehen zu diesen schweren Zeiten, oder? Weil wenn man überlegt, etwas wie Jazz oder das kommt aus der Gospelmusik oder aus der Sklaverei, quasi, das ist auch von schwierig Zeit. Und all diese Dinge, die entstehen aus, Kreativität entsteht auch aus English hardship, also vielleicht geht uns einfach zu gut im Moment. Es geht uns einfach seit den 70er, 80er Jahren zu gut. Vielleicht ist das wirklich so, weil jeder sagt halt, ja, wir leben in einem wunderschönen, oder we have this so schön gehabt in letzter Zeit. Vielleicht brauchen wir noch ein Krach, bis das irgendwie wieder.
SPEAKER_01Ja, ja, aber die Komponisten machen ja weiter, die schreiben ja trotzdem. Aber die Inspiration ist nicht so gut.
SPEAKER_02Aber den Komponisten geht es nicht so gut, vielleicht. Nur dem Publikum. Die Komponisten haben schon irgendwie.
SPEAKER_01Ja, das ist ja leidet. Ja, und auf den Festivals, wenn man da sagen, wir waren gemeinsam im Bloodens oder Festival zeitgemäßer Musik. Und wenn man das jetzt in einem anderen Umfeld spielen würde, da manche Stücke, dann wären das schon Skandale, glaube ich. Das stimmt schon, ja. Und die sind halt in einer Nische jetzt. Die tränkt man halt in einer Nische und raus aus dem normalen Konzertbetrieb. Und das finde ich eben den Skandal.
SPEAKER_03Genau, das habe ich jetzt zum Beispiel nicht überlegt, wo du das gesagt hast vorher, oder ist, dass es einfach ein ganz anderes Publikum ist, oder? Und dass es gezielt ist an alle, oder? Und eigentlich, wir sollten alle einmal das Publikum tauschen. Alle Veranstalter des Publikum einmal tauschen als Gag. Das wäre ein Skandal, oder? Alle, die auf die Barock-Konzerte gehen, müssen jetzt einmal nach Blue Linz. Genau, ihr ruft der Fuki an Bernhard an und dann sage ich ihm, wir tauschen einmal. Überraschung. Nein, natürlich, ich meine, die sind ja. Es ist schwierig. Es ist schwierig, aber ich freue mich auf solche Momente irgendwie. Ich finde es super, wenn jemand raus dem Saal läuft irgendwie. Und ich finde das echt cool. Ich habe auch nichts dagegen, oder? Aber ich meine, das sind auch Vorschriften, oder? Du hast mir einmal erzählt über dein Idee mit dem Klavier. Ich erzähle nicht jetzt alles weiter, oder? Aber da kommt man, da würden dann möglicherweise Leute in Gefahr kommen, oder? Wenn das passieren wird, oder? Wir erzählen nicht, was es ist. Ja klar, aber das ist.
SPEAKER_01Ja, das ist auch sehr lang her, aber George, Breton hat im ersten surrealistischen Manifest nochmal festgestellt, eine surrealistische Tat wäre es, mit einem Revolver ins Publikum zu schießen. Oder so Sprüche wie Zündet den Loufer an, Brille le Louvre. Also diese Gewalttätigkeit, das ist natürlich, will man natürlich niemand will das ausführen. Das ist schon klar. Das sind nur Ideen.
SPEAKER_03Ja, ich meine, die Idee, das ist dann eine Sache, die Idee zu haben, aber dann kommen wir zurück auf unseren Mut zu haben, Künstler zu sein. Ja, klar. Oder? Das ist dann, aber jeder weiß, dass da eine Grenze ist, oder?
SPEAKER_01Genau, bei den Musikern ist die Grenze komischerweise früher. Bildende Künstler gibt es ja viele Beispiele, die dann ihren eigenen Körper maltträtieren. Also da gibt es ja wüsste Sachen. Ja, absolut. Allein, wo es da, und wir haben das Schlaz-Museum in Dorn. Was er schon für Sachen gemacht hat, das ist wirklich sagenhaft. Also das sind wirklich grandiose Dinge eigentlich. Aber klar, er verlässt niemand anderen, aber er selber wird schaffen.
SPEAKER_03Aber er verletzt sich selbst, ja.
SPEAKER_01Und da sieht man dann, meine ganz üble Sache finde ich, wie er sich einmal hat er sich einnähen lassen in einen Kartoffelsack, so etwas ähnliches. Und in einer Aula von der Universität ist einfach dieser Sack am Boden gelegen. Und als die Studenten dann kamen, waren irritiert und haben am Anfang mit dem Fuß, was ist das? Und haben dann bald gemerkt, da ist jemand drin. Da ist ein Mensch drin. Und er war dann bis am Nachmittag, glaube ich, ganz übel zugerichtet. Weil da kann man ja reinspürzen. Das geht ja, der wehrt sich ja nicht. Oder einmal, ich weiß gar nicht, ob er das war. Ich glaube auch, das war er.
SPEAKER_03Was passiert dann in so einer Situation, wenn jemand sterbt von sowas? Weißt du, was ich meine? Ich meine, das ist dann, da gibt es keinen größeren Skandal im Prinzip. Aber wünscht man sich niemand, oder? Das ist dann klar.
SPEAKER_01Aber das ist dann. Das gab es auch schon. Es gab in New York einen Künstler, der hat a machine gebaut, die ihn vor dem Vernissage Publikum, die Zug schaut, sich da hineingeschnallt hat und die Machine hat ihn schon langsam umgebracht. So was will ich jetzt eigentlich nicht erleben. Nein, nein, nein, sicher nicht. Aber der Flatz, der hat einmal bei einer Vernissage eher getanzt. Vor ihm war eine Absperrung. Er hat so Musik getanzt einfach. And vor ihm war so eine Absperrung, and auf dieser Absperrung, anders Publikum kam her und schau ihm beim Tanzen zu und da lagen kleine Dartpfeile. Und es war klar die Aufforderung, schießt's hin. Und die haben auf ihn getan.
SPEAKER_03Das ist auch affig, muss man sagen. Das zeigt man auch, wie die Menschheit tickt auch. Das wollte er ja. Wir ticken alle nicht, manche sind einfach nicht Baha, oder sagt man auf Verarbeisch Baha.
SPEAKER_01Klar, aber das dann, und das ist ja eigentlich, müsste ja jedem vernünftigen Menschen gleich klar sein, das ist eine Versuchsanordnung. Und natürlich nehme ich keinen Dartpfeil und schieße das im Bauch. Aber es passiert. Der hat sich übel verletzt. Also da gibt es ganz wichtige Sachen oder einer, der sich als Glockenklöpel einmal anbinden hat lassen und so eine Frage nicht, wie die beieinander sind. Also da gibt es wirklich, wichtigste, amerikanische Künstler, jetzt fragt man den Name nicht ein. Aber was ist jetzt da? Das machen halt Bilden die Künstler.
SPEAKER_03Ja, ja, genau. Aber was ist jetzt so, ich meine, Aktionismus, Skandal, ich meine, Aktionismus ist im Prinzip mittlerweile die Suche auf Skandal.
SPEAKER_01Naja, na das war natürlich, wenn ich Wiener Aktionismus anschaue, da habe ich ein großes Buch drüber, wo steht es, da drüben. Aber bei der Biennale war da mal der Schwerpunkt Wiener Aktionismus. Gut, ein bisschen ein Skandal, finde ich, dass man die Sachen von Otto Mühl heute einfach ausstellt, obwohl er eigentlich einen Sexualverbrecher heißt. Da bin ich nicht so tolerant, muss ich ehrlich sagen. Aber was die anderen gemacht haben, war schon sehr interessant. Und das war aber eine klare Gegenbewegung zu diesem historischen Dilemma. Die sich einfach befreien wollten, einen Befreiungsschlag. Das brauchen wir jetzt ja nicht mehr so dringend in unserer Kultur. Andere Kulturen frage ich nicht what sich im Iran tut. Wenn sie schaffen, dass sie this verdammt regime wegbringt. What she then done in the Künsten did, this wäre natürlich interessant. Also ich glaube, dass da leider is it so that it's even to solve a catastrophe comes. And we can reagieren, actually, as Künstler.
SPEAKER_03Yeah, and I think that it brings to an upmelding. Man sites down and the folk will then was and they show, but this is this, was good. It was so geprägt, and then sit man the last time, and this is leider, which I gespüred the last time in Italy. It's either neue. Musicmäßig. Es geht eher in eine Richtung amerikanische neue Musik, when man hart, wo du hörst ganz viel minimalismus, ganz viele neoclassische, oder? And this is then eher schade, when you überlegst, what for a tradition they have. And this is not overall, nature is a generalization, but there are tolerable institutions, and that is then. Man kann hoffen, dass vielleicht der Regierungswechsel kommt und bei uns ist nicht anders. Es meldet sich vieles, oder?
SPEAKER_01Schauen wir, wie es wird. Ja, eben, aber eben beim Skandal sind wir weg. Der Skandal kommt nicht mehr aus der Musik selber. Ich glaube da, ich weiß nicht, was wir da machen müssten, dass das ein Skandal wäre.
SPEAKER_03Ja, ich meine, du kannst im Prinzip ist man jede Region abhängig zum Schauen, um was hat es schon gegeben irgendwie. Und ich meine, wenn wir über unsere Region reden, wir haben viel Luft nach oben um viele Skandale, wo man wiederholen könnte. Natürlich, oder?
SPEAKER_01Klar, daran möchte ich gar nicht denken.
SPEAKER_03Natürlich, aber wir sollten eben, wir sollten fortschrittlich sein. Was bei uns alles ein Skandal wäre, das ist klar. Das wäre eine Katastrophe.
SPEAKER_01Aber das ist ja auch nicht das. This wird den Komponisten dann ja auch oft vorgeworfen, dass er irgendwie an Aktionismus macht, nur um the Aktionismus willen or a scandal to have. But this is the falsive herangeweise. For me is the skandal, that so quasi this Stolperstein, that the music or the Kunstform, welche auch immer, so is that mich aus meinem normalen, so schon ein bisschen abgeblatschten Pfad ein bisschen ins Straucheln bringt. Damit ich da ein bisschen ausweichen muss anders neu justieren muss. And that wäre ideal. And dafür sind diese Dinge da. Und wenn das dann einen Skandal auslöst, klar, immer wenn man etwas Neues macht, ist es für viele im ersten Moment schwierig. Ich habe einmal ein Video gesehen mit Frank Zappa. Das wissen viele nicht, der hat ja Komposition studiert. Das war ja ein richtig, ein studierter akademischer Komponist. Und den habe ich einmal als jungen Mann gesehen in einer amerikanischen Fernsehshow.
SPEAKER_03Ich habe es auch gesehen.
SPEAKER_01Mit so einem sehr großen, starken Showmaster, Live-Publikum da. Und da kommt dieser kleine Frank Zappa, ein bisschen eingeschüchtert, in so einem ganz passenden Anzug irgendwie herein und schiebt ein Fahrrad.
SPEAKER_02Und der Showmaster sagt: So, und wir haben ja einen Komponisten, einen modernen Komponisten, und macht sich schon lustig drüber.
SPEAKER_01Und das ganze Publikum ist mit ihm vollem Einvernehmen Spinner. Und da haben wir so einen Spinner. Und er sagt, und er hat Musik für ein Fahrrad komponiert. Und führen Sie uns das jetzt bitte vor.
SPEAKER_02Und dann sieht man, wie dieser Zapper, ganz elend. Wenn ich das anschaue, er tut mir richtig leid und wenn ich mich in die situation hineinversetze, it is so peinlich.
SPEAKER_01Und dann klopft er mit Sticks, mit Schlagzeugstrecken auf den Spike herum. And all googeln sich, was er for a voll idiot is. That was a skandal. But I see it anders. For me is the skandal, which blöd this show master reagent on the public. And start to say, Moment, a cool idea. And it's this Fahrradsattle from Marcel Duchamp. And nature kommt man als Komponist anderes Sparte zwar, aber auch als Künstler sieht man, aha, der hat das in der Malerei verwendet, probiere ich doch auch. Oder da hinten liegen auch.
SPEAKER_03Ja, aber in den USA haben sie sicher nichts davon gewusst. Die haben das sicher nicht gecheckt, dass da überhaupt was war mit dem Fahrradsattel. Und dann sitzen sie da und da kommt ein Genie rein und macht was Neues und Geniales eigentlich, oder? Und die können es einfach nicht akzeptieren. Oder die verstehen es nicht. Das ist das Problem, oder?
SPEAKER_01Oder Lachenmann, da gab es auch einen Skandal bei der Uraufführung von, was war das? Ich glaube, das Deutschlandlied. Und das ist sehr, sehr leise. Und das war erst in den 70er Jahren. Und da hat das Publikum sofort anfangen auch zu humoren und zu quatschen und zu dringen. Und dann ist der Lachenmann aufgestanden und hat das Stück unterbrochen und hat gesagt, so, stop, so geht es nicht. Und hat das erklärt und hat dem Publikum aber ganz nett erklärt, sie müssen zuhören. Sie dürfen jetzt nicht hier irgendwie herumquatschen und Ding, sondern lassen Sie sich doch bitte drauf ein und seien Sie jetzt einfach still, einmal diese Viertelstunde, und machen Sie Ihre Ohren auf. Und das hat dann funktioniert. Danach waren sie wirklich still und sie konnten das Stück dann machen. Aber das auch, dass ein Komponist aufstehen muss und sagen, stopp, aus, noch einmal. So nicht, das lasse ich mir nicht bitten. Oder selbst, als vor ein paar Jahren Sinfonieorchester haben gespielt, eine Ohraufführung von Michael Amann. Und ich war in Feldjahr im Konzert, ich bin oben gesessen, auf der Galerie. Und das fand der erste, das fang mit einem lauten Schlag an, Orchester, Schlagzeug, irgendwas, rams, und dann ist es ganz still. Und da ging ein Hustkonzert im Publikum los. So was habe ich noch nicht erlebt. Einer fangt an zu hüsteln und alle fangen sie an, räuspern, husten. Also es war peinlich ohne Ende. Ich habe sowas noch nicht gesehen, wirklich nicht erlebt. Und dann habe ich mit der Silvia darüber gesprochen, sagt sie, sie war im Bregen, es war genau dasselbe. Also das finde ich völlig jenseits.
SPEAKER_03Ja, es ist wie lauter Kinder in einer Schulklasse, wo das lustig finden, dann plötzlich muss man husten. Aber das verstehe ich auch nicht. Das ist wie eine Kettereaktion, oder aber die sind Erwachsene Leute, dass da in einem Publikum in einen Saal sitzen. Das verstehe ich einfach nicht. Man versteht das von Zwölfjährigen. Aber von Erwachsenen irgendwie, also das ist dann schon. Also hier sind natürlich. Einfach respektlos, muss man sagen.
SPEAKER_01Also wir sind hier in der glücklichen Lage, also rein geografisch, dass wir hier noch sehr viel Potenzial für Skandale haben.
SPEAKER_02Wo wartest du? Wir damit überhaupt nicht punkten. Oder wenn ich ja eine Geige zu sehe, ist das eine relativ harmlose Angelegenheit. Aber hier natürlich ist es ein Ding.
SPEAKER_03Sicher, ja. Ich hoffe nicht, dass zu viele Leute auf diesem Podcast zuhören, weil wir verlieren nur mehr Publikum, glaube ich. Wir wollen nicht damit sagen, dass wir alle Idioten sind. Nein.
SPEAKER_01Nein, gar nicht, klar. Aber man muss sich halt auch, ich glaube, man muss sich halt auch ein bisschen weiterbilden und schauen, was macht die, wo sind die. Mit dem Gruß aus Brechens ist das, das funktioniert ja doch. Ja, absolut. Und die sind wirklich, die sind, die sind am Zahn der Zeit, mit dem, was sie präsentieren und so. Da geht es ja auch. Also dann bitte in der Musik doch muss man doch auch die Möglichkeit haben, dass man die Sachen, die jetzt geschrieben werden, auch jetzt spielt und anhört. Und ich verstehe gar nicht, dass einen das nicht interessieren kann.
SPEAKER_03Das ist mir eigentlich ganz unverständlich. Ja, ich finde das auch, ich meine, etwas neues tool, oder auch when this we spell not the actual is. But yeah, alright, no concert is. And this is by every stuff. It is two more and it is bad, and then for all you have new clangs, you lips new harmonies, you lips all these new technical ideas or this can also two more. I mean, that must two more. But it is a lot of money there is.
SPEAKER_01Einfach zu sagen, Musik funktioniert so und so und jetzt machen wir das weiter die nächsten paar hundert Jahre, das kann es ja auch nicht sein. Dann würden wir immer noch mit den Dampfmaschinen herum hantieren. Meine Frage ist, und zwar, ich habe wenig Erlebnisse gehabt, die für mich skandalös waren, in dem Sinn, dass ich Musik gehört habe, die mich völlig, wo ich völlig irritiert war und mir gedacht habe, was ist das jetzt? Und das war einmal das Radio an andten im Stück, ich habe die Moderation versäumt gehabt, and ich habe was gehört, wo ich völlig konsterniert war und mir überlegt habe, was ist das bitte? Was ist das für Musik? Habe ich noch nie gehört. Das war in die wahrscheinlich in die 80er Jahre. And this war ein Stück von Jacquinter Chelsea. Und ich habe davor nie was gehört gehabt von ihm. Und ich bin gebannt vor diesem Radioapparat gesessen und habe darauf gewartet, dass nachher, der hoffentlich noch einmal in der Moderation auch noch erwähnt, was das gerade war, was man gehört hat. Und hat er dann gemacht. Das hat mich richtig aus der Bahn geschmissen, was ich da gehört habe. Und das war komischerweise beim zweiten Mal bei dem kanadischen Komponisten Claude Vivier, also Kanadisch-Französisch. Der ist erst, der hat ja, wann ist der gestorben? Jetzt muss ich am Zettel schauen. Tut mir leid, es ist zu dunkel, das kann ich gar nicht mehr lesen. Der ist 1983 in Paris gestochen worden, komischerweise. But this was irgendwas mit irgendeiner Liebesaffer oder so irgendwie. Also hat nichts mit seiner Musik zu tun. Normal, ganz normal. Normal. Normales Leben halt. But they had in Paris lived and worked, and as I saw her music this year, I was completely irritated. Weil ich so etwas nie vorher gehört. And this hat man relativ selten in Konzert. Claude Vivier. Gab es für dich so Erlebnisse where du etwas gehört hast, where you paf?
SPEAKER_03Yeah, I mean, ich würde sagen, dass ich wirklich angefangen habe mit mich, ja halt neue Musik damals spielen zu müssen. There were some things where I thought this is just so hard. But it is why I'm too many verstanden damals, I was frisch aus the studio game from a classical musikromantische Epoch. And what I damals had neue Musik waren total harmlose Sachen, oder? Und die meisten Professoren, this is it, but they scheuerned weg von der neue Musik. Und wenn man dann etwas richtig Neues spielen muss, dann wird man viel Zeit damit investieren, oder? And that man als student nicht so, but it wäre gut when jemand that man had the time, and the kind of students Tchaikovsky or Sibelius Violin-Concert super, but that is then the laden danach, and many jobs. So for me, it was eher leider a bit. Was ist das jetzt? Ich verstehe das nicht ganz irgendwie. But this is genau das Verständnis. And ich musste schon dann öffnen. Ich musste schon schauen, dass ich offen wer für neue Musik offen. Und seitdem ist für mich dann nichts. Ich bin eher interessiert in alles, was jetzt in meine Richtung kommt. So von dem her nicht. Ja, nein, musikalische Richtung, ich bin eher offen für alles. Ja, ich meine, ich muss ganz ehrlich sagen, deine Sachen hat mich schon schockiert am Anfang. Aber da bin ich sicher nicht der Einzige. Ja, aber jetzt mittlerweile finde ich das super, oder? Und ja, das weißt du eh. Wir müssen nicht darüber reden. Ja. Es ist interessant, oder? Ich spiele alles gern. Wirklich alles gern. Und ich glaube, ich bin eher so, sagt man, eklektisch, irgendwie verantlagt, irgendwie, wo ich alles gern anhöre. Ich höre auch gern jede Richtung irgendwie interessiert mich schon. Barockmusik ist eher so etwas, wo mich schockiert, muss ich sagen. Nein, aber ja, nein.
SPEAKER_01Ja, Barockmusik höre ich auch nicht viel an. Aber spielen. Ja, es macht schon Wahnsinn Spaß. Wahrscheinlich schön. Und das war ein Skandal, war zum Beispiel, als Klein Guld, das wollte ich bei Judith das erste Mal aufgenommen hat. Als 25-Jähriger. Das war damals auch ein richtiger Skandal. Und als ich das das erste Mal gehört habe, da war ich schon auch. Ich habe plötzlich Musik gehört. Vorher war das für mich kaum Musik. Das war ein Gedüdel, so ein Kirchengedüdel. Und wenn man das am Jamberlo anhört, meint das ja furchtbar. Wenn das so ohne Dynamik daherkommt. Aber die Fachleute für die Barockmusik, die haben das ja am Anfang missachtet, wie Langguld spielt. Und er macht eigentlich, er spielt einfach nur musikalisch. Und er macht ja alles richtig. Außer dass er halt normalerweise spielen ja Pianisten von oben nach unten, er spielt halt von unten nach oben.
SPEAKER_02Das ist vielleicht auch ein Skandal.
SPEAKER_03Also, was würdest du sagen, is eigentlich the aufgabe von neuen Musik? Ich meine, we have this eh besprochen, oder? Ich meine, it is the grenade to errect, or so neue Grenzen to finden, oder? And this is this, woo, viele Leute offen damit dafür sein sollten, oder? Weil sofort man diese idea, glaube ich, or entdeckt, dann is this was and when you in a concert remain and man is a new music, yeah, there were so. But often and alauben, that there would be nice, and vielleicht, and this would my grenade, or so my buildings, or my political hens, or equal what for a thematic there, I see this either really so, or I forget this so to say, or that when I in a new music concert, or I veranstal, or I wish this either so to say that I will self-weiter, and I hope so that during the veranstal that many can, or for the public, that they have all neues erlebt, and dad is man we can in this life. This is for me, what I'm gonna do. Wenn wir spontan zusammensitzen und we versuchen, gegen das, was wir gut können, to arbeiten, oder? And to fit Componisten, oder ich möchte nie a Komponist, but the freiheit to have to create is for me. And for all the two jazzers who want to improve, play another way to make it. That would for me super, oder? And that's why they learn all what we learn all. It would be super, and I hope for the public that it's then a new erlebnis, oder? Weil how often this here when man is often, or I mean free jazz, klar, but this is then even not a jazz-Erlebnis, oder? Aber a richtig frei improvisierte Musikgruppe hat man noch nicht gehabt, glaube ich. Deswegen ist es für mich wichtig, dass wir das einmal machen. Weil wir gehen ein nächster Schritt, oder? Und auch für Vorarlberg ist das wichtig, oder? Ob es ein Erfolg ist oder nicht, das wird man sehen. Aber ein Bildhauer weiß auch nicht, ob das ein Erfolg sein wird, bis das Publikum da war.
SPEAKER_01Klar, und der Erfolg darf ja auch nicht, also für einen Künstler darf nie der Erfolg das Ziel sein. Nein. Wenn er sich einstellt, toll, ja. Kunst muss das Wichtigste sein. Aber darum geht es nicht. Dort werden wir dann in der Populärmusik. Dort ist der Erfolg das Entscheidende. Und dann sucht man irgendwas zusammen, womit man erfolgreich ist. Aber das darf natürlich nie das Ziel eines Künstlers sein.
SPEAKER_03Da hast du genau das auf den Punkt getroffen, ja, wirklich. Und wir gehen jetzt wieder zurück zu der zweiten Folge irgendwie von was ist dann die Kunst dahinter, um den Mut zu haben, das Kunst auszubilden, auszuüben, oder? Genau. Ja, ich meine, du hast es auch vorher gesagt, oder? Was ist Musik im Prinzip, oder? Und das ist dann, glaube ich, die größte Frage, was ist Musik?
SPEAKER_01John Cage-Zitat, wenn Sie mit dem Begriff Musik ein Problem haben, dann nennen Sie es halt irgendwie anders.
SPEAKER_03Also nächstes Mal, wir reden über Form. Sex, ja. Sex, ja, ja. Um das nächste Skandal reinzubringen. Also in der Form in der Musik, oder? Und wie weit es sich entwickelt hat, oder? Und ob da überhaupt eine Form gibt mittlerweile und solche Sachen, ja.
SPEAKER_01Genau, formale Aspekte. Ein bisschen Formenlehre, kann ich mich ein bisschen vorbereiten und wie sich das entwickelt hat eigentlich. Es ist doch gut, dass jemand sich vorbereitet hat.
SPEAKER_05Super, cool.